Walter Lietha

Es gibt nur wenige Künstler in der Schweiz, die sich über eine so lange Zeit mit der Kunstform des lyrisch-musikalischen Erzählens auseinandergesetzt haben und so lange auf den Bühnen der Schweiz stehen wie Walter Lietha aus Trin im Bündnerland. Seit seinem ersten Album 1974 ist Walter – mit Unterbrüchen – unterwegs aber immer war er aktiv. Zwischenzeitlich hat er seine Buchhandlung und Antiquariat „Narrenschiff“ in Chur geleitet und war nur noch Insidern ein Begriff. Auch, weil ihn die Medienlandschaft geschnitten hat und er Kreisen zugeordnet wurde, denen er nicht oder nur am Rande angehörte. 

Im Jahr 2025 hat Stefan Haupt (Stiller, Zwingli, Utopia Blues) ihm zu Ehren den Film „Drum sing i, grad drum“ gedreht, welcher auf Play SRF zu sehen ist. Der Film rollt die Geschichte von Walter auf und zeigt, wie man in der Schweiz zur Zeit der Jugendunruhen zensiert werden konnte. Zusammen mit der Konzerttour um mit langjährigen Weggefährt:innen oder Gästen wie Stephan Eicher, Sophie Hunger und Michael von der Heide, hat er sich entschieden, nun wieder eine etwas intimere Tour spielen zu wollen. 

So ist er ab dem Jahr 2027 mit einem neuen Trio mit Matthias Lincke (Geige, Stimme) und Stefanie Hess (Kontrabass, Perkussion, Stimme) auf den Bühnen der Deutschschweiz unterwegs. Ob vor 50 oder 400 Personen, Walter weiss immer zu brillieren und die Menschen in den Bann seiner Lieder und Geschichten zu ziehen. 

Wir freuen uns auf die Konzerte mit einem unglaublich spannenden Musiker, Forscher, Lyriker und Sammler, der einen Blick auf die Welt hat, welcher teilweise etwas in Vergessenheit geraten ist oder von der digitalen Welt verdrängt wird.

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